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Die zentrale Projektsteuerung des Horizonte-Programms liegt bei der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung in Frankfurt am Main. Ziel der Stiftung ist es, das Programm an mehreren Standorten einzurichten und diese zu vernetzen. Projektpartner der Stiftung vor Ort sind die Universitäten, Kultusministerien/Senatsverwaltungen und ggf. weitere Stiftungen.


Folgende Stiftungen sind Träger des Horizonte-Programms:

Gemeinnützige Hertie-Stiftung

Anstoßen. Bewegen. Wirken.
Die Hertie-Stiftung baut auf dem Lebenswerk des 1972 verstorbenen Stifters Georg Karg, Inhaber der Hertie Waren- und Kaufhaus GmbH, auf. Neben seinem Unternehmen und dessen Mitarbeitern fühlte er sich vor allem dem Allgemeinwohl verpflichtet. Die Hertie-Stiftung zählt heute zu den größten privaten Stiftungen Deutschlands. Sie versteht sich als Reformstiftung, die Anreize für Veränderung schafft – durch neue Lösungsansätze, zusätzliches Know-how und die nötige finanzielle Unterstützung. Sie möchte einen praktischen Beitrag zur Erneuerung des Landes leisten, mit modellhafter Arbeit in der schulischen Erziehung, der akademischen Bildung und in der Forschung.

Franco Mambretti - Stiftung für Kinder

Die Franco Mambretti – Stiftung für Kinder wurde im Jahr 2008 in Starnberg errichtet. Sie ist mit einem Einlagevolumen von zehn Millionen Euro ausgestattet.

Sie hat das Ziel, Kindern und Jugendlichen zu helfen, die in schwierigen Verhältnissen aufwachsen. Dazu gehören insbesondere Kinder und Jugendliche, die in Armut leben und von Hunger bedroht sind sowie solche, die der medizinischen oder psychologischen Unterstützung bedürfen. Auch soll bedürftigen kranken Kindern und Jugendlichen Erholung ermöglicht werden, Kinder aus Ländern der Dritten Welt werden beim Schulbesuch unterstützt. Ein weiterer Schwerpunkt ist es, benachteiligten, ausländischen Kindern und Jugendlichen an deutschen Einrichtungen durch Fördermaßnahmen mehr Chancen zu ermöglichen.

Jürgen Sengpiel Stiftung

Die Jürgen Sengpiel Stiftung wurde 2006 von dem Ehepaar Jürgen Sengpiel und Hilde Suhr, Hamburg, errichtet. Der Stiftungszweck ist die Förderung der Ausbildung und Erziehung von jungen Menschen mit Migrationshintergrund in der Hansestadt Hamburg. Der Stiftungszweck soll erreicht werden durch die finanzielle Förderung von Maßnahmen, durch die die Leistung von Kindern und Jugendlichen verbessert werden kann, durch die Bereitstellung von Mitteln für Unterrichtsmaterialien und -geräte und durch die Vergabe von Mitteln für die musikalische Ausbildung. Besonders unterstützen möchte die Stiftung auch die Ausbildung junger Menschen mit Migrationshintergrund in pädagogischen Berufen, die sie durch die Vergabe von Stipendien für weiterführende Schulen und Hochschulen fördert.

RWE Stiftung

RWE übernimmt Verantwortung für das gesellschaftliche Umfeld. Seit 2009 steht die RWE Stiftung gemeinnützige GmbH für das bürgerschaftliche Engagement des Konzerns und bündelt seine gemeinnützigen Aktivitäten. Mit einem Ausstattungskapital von 56 Millionen Euro steht die RWE Stiftung auf einem soliden finanziellen Fundament, um ihren Aufgaben gerecht zu werden. Als Energieversorgungsunternehmen nehmen wir unsere Verantwortung gegenüber der Gesellschaft und Umwelt ernst. Energie ist für RWE ein vielschichtiger und interdisziplinärer Begriff. Neben seiner technologischen und wirtschaftlichen Dimension besitzt er auch gesellschaftliche und kulturelle Aspekte. Die RWE Stiftung hat den Anspruch, in ihren Bildungsprojekten bei den kommenden Generationen ein neues, fächerübergreifendes Gesamtverständnis zum Thema Energie zu schaffen. Die RWE Stiftung fördert junge Künstler und Kulturschaffende, die in ihren Werken und Projekten Energie im besonderen Maße zum Ausdruck bringen und damit Diskurse zu gesellschaftlichen Fragen initiieren oder prägen. Die RWE Stiftung fördert außerdem soziale Projekte, in denen Energie Zusammenhalt zwischen jungen Menschen stiftet und Benachteiligte zu gesellschaftlicher Teilhabe befähigt.

ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius

Wissen fördern – Kultur bereichern – Chancen eröffnen
Die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius wurde 1971 vom Hamburger Verleger und Gründer der Wochenzeitung DIE ZEIT, Gerd Bucerius, ins Leben gerufen. Seitdem fördert sie in den Bereichen Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur sowie Bildung und Erziehung. Ermuntert durch die schöpferische Unruhe ihres Stifters Gerd Bucerius unterstützt sie Projekte, die mutig Neues versuchen und zu den dringend benötigten Veränderungen in Wissenschaft, Kultur und Bildung beitragen.

Die Klosterkammer Hannover

Die Klosterkammer Hannover ist eine niedersächsische Landesbehörde, die ehemals kirchliches Vermögen verwaltet. Unter dem Dach der Klosterkammer befinden sich vier öffentlich-rechtliche Stiftungen. Deren Erträge verwendet die Klosterkammer für den Erhalt zahlreicher denkmalgeschützter Gebäude und Kunstobjekte. Außerdem fördert sie kirchliche, soziale und bildungsbezogene Maßnahmen. Mit rund drei Millionen Euro Fördermitteln ermöglicht die Klosterkammer jährlich die Umsetzung von etwa 200 Projekten. Darüber hinaus betreut und unterstützt die Klosterkammer fünfzehn heute noch belebte evangelische Klöster und Stifte in Niedersachsen.

Die Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung

Die Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung ist eine gemeinnützige, selbstständige Stiftung des bürgerlichen Rechts. Sie ist aus der Zusammenlegung der Niedersächsischen Lottostiftung mit der Niedersächsischen Sportstiftung entstanden. Unserem Motto folgend, „Bewegen Integrieren Fördern“ liegt der Stiftungszweck in der Unterstützung des Sports und der Integration Zugewanderter und Menschen mit Migrationshintergrund. Bei beiden Satzungszwecken sind die Aktivitäten breit gefächert. Die wichtigsten Themenfelder im Bereich des Sports sind der Breitensport, der Spitzensport und der Behindertensport. Der erste Förderschwerpunkt im Bereich der Integration widmet sich dem Thema „Sprache und Bildung“. Ein zweiter Bereich konzentriert sich auf Projekte wie „Schülercampus. Mehr Migranten werden Lehrer“ des Niedersächsischen Kultusministeriums, die der Gewinnung von Lehrerinnen und Lehrern mit Migrationshintergrund dienen. Weiterhin werden Projekte der Jugend(sozial)arbeit gefördert sowie Projekte des Bereichs Integration und Kultur. Aber auch Projekte, die Integration und Sport miteinander verbinden, bilden einen Schwerpunkt.



Unsere universitären Partner:

Goethe-Universität Frankfurt

Humboldt-Universität zu Berlin

Universität Hamburg

Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR)

Ludwig-Maximilians-Universität München

Leuphana Universität Lüneburg

Carl von Ossietzky Universität Oldenburg